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Aktuelle Informationen, Kampagnen, Aufrufe, Buchtipps und Filmtipps

Die Begriffe Bio und Öko

Ganz unten auf dieser Seite erhalten Sie Informationen
über die gleichwertigen Begriffe Bio und Öko.

Aktuelle Informationen, Kampagnen und Aufrufe, Buchtipps und Filmtipps

 


Öko-WeihnachtsbäumeÖkologische Weihnachtsbäume

Die Umweltorganisation Robin Wood veröffentlicht jährlich die PDF-Liste „Wo gibt’s in Deutschland Weihnachtsbäume aus ökologischer Waldwirtschaft oder aus anerkannt ökologischen Weihnachtsbaumkulturen?“.

Initiative Bioweihnachtsbaum

Die Biobetriebe der Initiative Bioweihnachtsbaum leben ihre Verantwortung gegenüber der Umwelt und bekennen sich zu Nachhaltigkeit. Boden, Wasser und Luft werden geschützt, die Bodenfruchtbarkeit gefördert und die Artenvielfalt erhalten.


Alternative Weihnachtsmärkte und Winterfeste

Adventsökomarkt

Adventsökomarkt der Grünen Liga
Berlin, Kollwitzplatz — 03./10./17. und 23.12.2017

Art Advent — Bio-Adventmarkt
Kunst & Handwerk am Karlsplatz Wien — 17.11. bis 23.12.2017

Fairer Weihnachtsmarkt Dresden
Dresden, Dreikönigskirche — 16. und 17.12.2017

Hammonia-Veggie-Weihnachtsmarkt
Hamburg, Großmarkthalle — 26./27.11.2017

Mampf — Der vegane Adventsbasar
Düsseldorf, Zakk, Fichtenstraße — 26.11.2017

Ökologischer Weihnachtsmarkt
Hamburg, Museum der Arbeit — 01. bis 03.12.2017

Tollwood Winterfestival München
Theresienwiese München — 23.11. bis 31.12. (Markt der Ideen bis 23.12.2017)
Der „Markt der Ideen“ bietet Bio-Gastronomie und Kunsthandwerk aus aller Welt. Traditionell endet das Festival mit der Silvesterparty.

Umwelt- und Weihnachtsmarkt in der Sophienstraße
Berlin — 02./03., 09./10. und 16./17.12.2017

Vegan Christmas — Factory Style
Veganer Weihnachtsmarkt in Bremen am 03.12.2017

Vegane Weihnachtsmärkte in Deutschland
ProVeg hat eine Übersicht der diesjährigen veganen Weihnachtsmärkte zusammengestellt.


Rette die Gans

Rette die Gans — vegane Weihnachten

Unter dem Motto „Rette die Gans“ ruft ProVeg zu einem vegan-vegetarischen Weihnachtsfest auf. Kreative Rezeptideen, zahlreiche Veranstaltungstipps und tolle Aktionen animieren dazu, die Weihnachtszeit tierleidfrei zu genießen.


Weihnachten vegetarisch

Buchtipp

Christina Heß
Weihnachten vegetarisch

Weihnachten ist die schönste Zeit im Jahr. Endlich darf einmal ganz ohne schlechtes Gewissen hemmungslos geschlemmt werden. Hier gehört bei den meisten Familien auch ein Festtagsbraten auf den Tisch. Doch es geht auch anders. Ohne Fleisch, dafür mit vielen leckeren winterlich-weihnachtlichen Gemüserezepten.

Neben herzhaften Rezepten, wie panierten Schwarzwurzeln, leckerem Paprikabaguette oder Wachteleiern in Quinoa-Kruste, gibt es auch noch viele süße Leckereien für den Weihnachtsteller, wunderbare Wintercocktails und leichte Rezepte für die Zeit nach den Feiertagen.


Wissenschaftler bestätigen dramatisches Insektensterben
Eine Meldung des NABU — Naturschutzbund Deutschland

Das Wissenschaftsjournal PLOS ONE veröffentlichte die Studie „More than 75 percent decline over 27 years in total flying insect biomass in protected areas“. Diese bestätigt den Insektenschwund in Deutschland. 27 Jahre wurden Schutzgebiete untersucht — die Ergebnisse sind erschreckend: Mehr als 75 Prozent Verlust an Biomasse bei Fluginsekten.


Vegetarische Winterküche

Buchtipp

Paul Ivić
Vegetarische Winterküche

Sternekoch Paul Ivić bringt den Geschmack des Winters auf den Teller und liefert mit seinen persönlichen Winter-Highlights den Beweis, dass die Gemüseküche jederzeit überraschende und außergewöhnliche Rezepte voller Vitamine und Geschmack zu bieten hat.

Durch die Kombination unterschiedlicher Aromen und Küchentraditionen wechseln heimische, mediterrane, asiatische und orientalische Einflüsse einander ab. Wärmende Suppen und Eintöpfe, knackige Wintersalate, Fingerfood, süße Kleinigkeiten und Drinks zeigen, wie vielfältig vegetarische und vegane Rezepte sein können.


Die Akte GlyphosatBuchtipp

Helmut Burtscher-Schaden
Die Akte Glyphosat

Glyphosat ist überall: in Äckern, auf Feldern und in Flüssen. Wir essen es im Brot, trinken es im Bier und tragen es im Körper. Macht aber nichts, beruhigen die Zulassungsbehörden und Hersteller: Der Unkrautvernichter sei bestens untersucht und sicher. Stimmt nicht, widerspricht die WHO und stufte Glyphosat 2015 als „wahrscheinlich krebserregend für den Menschen“ ein. Doch wie konnten die Zulassungsbehörden jahrzehntelang auf Basis derselben Tierstudien „keine Hinweise“ auf eine krebserregende Wirkung erkennen, die laut den Krebsforschern der WHO ausreichende Beweise liefern?

Auf der Suche nach Antworten begibt sich Helmut Burtscher-Schaden auf eine Reise durch die US-amerikanischen Behörden-Archive der 1970er und 80er Jahre und analysiert die verfügbaren Dokumente aus dem gegenwärtigen Europäischen Zulassungsverfahren. Die Details, die er rund um die geheimen Studien der Hersteller ans Licht bringt, eröffnen erschreckende Einblicke in die Verstrickungen zwischen Industrie, privaten Prüfinstituten und Kontrollbehörden. Sie entlarven ein System, das die Hersteller dabei unterstützt, Gefahren und Risiken ihrer Produkte herunterzuspielen.

Letztendlich bleibt die Frage: Wem lassen unsere Regierungen mehr Schutz angedeihen — Konzerninteressen oder unserer Gesundheit?


Glyphosat-Plagiat: Umweltinstitut München reicht Dienstaufsichtsbeschwerde ein

Das Umweltinstitut München hat Dienstaufsichtsbeschwerde gegen den Präsidenten des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) Prof. Dr. Dr. Andreas Hensel eingereicht. Der aktuelle Anlass war ein Gutachten des Plagiatsprüfers Dr. Stefan Weber, das bestätigt, dass das BfR wesentliche Teile seiner Bewertung der Gesundheitsgefahren des Unkrautvernichters direkt aus dem Antrag der Herstellerfirma Monsanto abgeschrieben hat.
Das vernichtende Urteil des Gutachters: „Es ist offensichtlich, dass das BfR keine eigenständige Bewertung der zitierten Studien vorgenommen hat.“ Genau das wäre aber Aufgabe des Bundesinstituts gewesen. Das Umweltinstitut fordert, dass die Skandale um das Wiederzulassungsverfahren von Glyphosat lückenlos aufgeklärt werden.


Noch besser leben ohne Plastik

Buchtipp

Nadine Schubert
Noch besser leben ohne Plastik

Plastik macht uns und unsere Umwelt krank. Ohne es zu spüren vergiftet vor allem Mikroplastik unseren Alltag. Ob in Duschgel, Kosmetika oder Putzmitteln — tagtäglich sind wir mit Mikroplastik und weiteren unsichtbaren, gefährlichen Stoffen in Kontakt und verschmutzen unsere Gewässer damit. Es ist Zeit, sich endlich davon zu befreien!
In ihrem neuen Buch (nach „Besser leben ohne Plastik“) zeigt Nadine Schubert, wie Sie insbesondere Mikroplastik vermeiden können und wie Ihr Leben mit leicht umsetzbaren Tipps nach und nach plastikfrei wird.

Plastic is a killer — Besser leben ohne Plastik
Hier bloggt Frau Schubert über ihren (bisher recht gut gelungenen) Versuch, ohne Plastik im Haushalt auszukommen.


Autokauf im Abgasskandal
VCD Auto-Umweltliste 2017/2018
Fakten und Tipps für Verbraucher

Seit 1989 nehmen die Autoexpertinnen und –experten des Verkehrsclub Deutschland (VCD) aktuelle Pkw-Modelle unter die Lupe. Die Auto-Umweltliste 2017/2018 gibt mitten im Abgasskandal potenziellen Autokäuferinnen und Käufern die nötige Orientierung. Der VCD empfiehlt ihnen zukunftssichere Autos, die unsere Umwelt wenig belasten.

Dafür hat er bei den Herstellern Angaben zum realistischen Verbrauch und CO2-Ausstoß ihrer Pkw abgefragt und die Daten mit unabhängigen Messungen abgeglichen. Das Ergebnis ist eine Positiv-Liste mit 34 Modellen, die nicht nur im Labor, sondern auch auf der Straße vergleichsweise wenig CO2 ausstoßen und die auch noch in einigen Jahren in jeder Umweltzone fahren dürfen.


Buchtipp

Lea Green
Green Love
Köstliche vegane Rezepte, für Spaß beim Kochen und Genuss jeden Tag.

Das Kochbuch für eine moderne, köstliche und gesunde Pflanzenküche. Mit über 100 Rezepten nimmt Foodbloggerin und Kochprofi Lea Green ihre Leser mit auf eine spannende Entdeckungsreise in die Welt der pflanzlichen Ernährung. Sie zeigt, wie veganes Essen im Alltag wirklich funktioniert.

Das Kochbuch beinhaltet Rezepte für tolle Frühstücksideen, geniale Snacks, herrliche Dips und Aufstriche, wunderbare Bowls, leckere Alltagsklassiker, aromatische Suppen und traumhafte Süßspeisen. Leser tauchen hier in die ganze Bandbreite und Vielfalt der veganen Ernährung ein. Green Love zeigt in schönster Weise, wie eine gesunde abwechslungsreiche und vollwertige vegane Ernährung das Leben in jeder Hinsicht bereichert.

Auf ihrem Blog Veggies — vegan with love finden Sie viele vegane Rezepte, Inspirationen und Kochtipps.


The Human Cost of Agrotoxins — El Costo Humano de los Agrotóxicos

Buchtipp

Pablo E. Piovano
El Costo Humano de los Agrotóxicos
The Human Cost of Agrotoxins

1996 genehmigte die argentinische Regierung den Anbau transgener Sojabohnen und den Einsatz von Glyphosat-Herbiziden auf genetisch modifizierten Nutzpflanzen, wobei sie sich ausschließlich auf Studien der Firma Monsanto verließ. Nach fast zwei Jahrzehnten, in denen ein Drittel der Landesbevölkerung direkt oder indirekt von Glyphosat-Spritzmitteln betroffen war, ist Argentinien zu einer Feldstudie für Giftkatastrophen geworden. Hunderte wissenschaftlicher Studien und medizinischer Untersuchungen bestätigen die tödlichen Wirkungen des Unkrautvernichtungsmittels: Die Krebsrate bei Kindern hat sich verdreifacht, die Häufigkeit von Fehlgeburten und Geburtsschäden mit ungeklärter Ursache ist dramatisch angestiegen. Atemwegs- und Hautkrankheiten, geistige Behinderungen sind nur einige der nachgewiesenen gesundheitlichen Auswirkungen auf die Menschen, die im Bereich der Spritzmittel leben. Trotz dieser unbequemen Wahrheit hat es bisher keinerlei systematische Information von offizieller Seite gegeben.

Der Bildband des Fotojournalisten Pablo Ernesto Piovano dokumentiert die Folgen von 20 Jahren des wahllosen Einsatzes von Agrarchemikalien im ländlichen Nordosten Argentiniens und dessen katastrophale Auswirkungen auf die Menschen und ihre Umwelt.


Rettet die Vögel!
Eine Mitmach-Aktion des Umweltinstitut München

Die Bestände der in Deutschland lebenden Feld-Vögel nehmen dramatisch ab. Einer der Hauptgründe dafür ist der massive Einsatz von Insektiziden und Unkrautvernichtern in der industriellen Landwirtschaft, die Vögeln die Nahrungsgrundlage nehmen. Außerdem fehlt es an Hecken, Sträuchern und naturbelassenen Flächen in der Landschaft, die Vögeln und anderen Tieren Nahrung und Rückzugsräume bieten.
Fordern Sie jetzt die Bundesregierung zum Handeln auf!


Stoppt die Gülle-Verschmutzung — Schützt unser Wasser!
Eine Petition an die Bundesregierung und die Europäische Kommission.

Jedes Jahr wird in Deutschland viel mehr Gülle auf den Feldern ausgebracht als Pflanzen und Böden aufnehmen können. Die großindustrielle Agrarwirtschaft ist eine Gefahr für unsere wichtigste Lebensgrundlage: das Wasser.
In zahlreichen Gebieten Deutschlands sind die Böden bereits jetzt durch Überdüngung erheblich belastet und das Grundwasser gefährdet. Wesentliche Ursache hierfür ist die Massentierhaltung: Es wird weitaus mehr Dünger produziert, als auf dem vorhandenen Land aufgebracht werden kann.

Eine Koalition aus Wasserverbänden, Umweltorganisationen und der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di wollen die Nitrat-Verschmutzung der Böden und Gewässer stoppen. Sie setzten sich für nachhaltigen Gewässerschutz und eine gewässer- und umweltverträgliche Landwirtschaft ein. Helfen auch Sie, die Nitrat-Verschmutzung unserer Böden und Gewässer zu stoppen! Unterschreiben Sie die Petition für eine Verschärfung des Düngerechts sowie eine Kehrtwende in der Agrarpolitik.


Einfach öko

Buchtipp

Marcus Franken, Monika Götze
Einfach öko
Besser leben, nachhaltig wohnen — 200 Tipps, die wirklich was bringen

Eine Wohnungseinrichtung aus gesunden Materialien, sparsame Elektrogeräte, weniger Müll, Bettwäsche aus fair gehandelter Baumwolle oder Kosmetika ohne Schadstoffe — wer möchte das nicht? Aber wo anfangen auf dem Weg zu einem nachhaltigen Lifestyle? Muss man gleich sein ganzes Leben umkrempeln, oder gibt es einfache Tipps und Tricks, die richtig was bringen und dabei auch noch Spaß machen?
Marcus Franken und Monika Götze haben Wohnen, Leben und Einkaufen unter die Lupe genommen, ökologische Fußabdrücke bestimmt, Einsparpotenziale errechnet — und aus den dabei gewonnenen Erkenntnissen konkrete, leicht umsetzbare Tipps formuliert.


Meeresatlas 2017

Meeresatlas — Daten und Fakten über unseren Umgang mit dem Ozean

Ozeane bedecken mehr als zwei Drittel unseres Planeten. Sie sind reich an Ressourcen, bieten den Menschen Nahrung, Energie und Mineralien. Sie sind wichtige Transportwege und zentral für die Stabilität unseres Klimas und Wetters. Doch die Zukunft dieser einzigartigen Ökosysteme ist durch Überfischung, Verlust der Artenvielfalt und Meeresverschmutzung gefährdet.

Der Meeresatlas bietet in zahlreichen Infografiken und Textbeiträgen einen aktuellen Einblick in den Zustand und die Gefährdung der Meere, von denen wir leben. Er möchte auch die Bedeutung dieser Ökosysteme aufzeigen und eine breite­re gesellschaftliche und politische Diskussion anregen über die Möglichkeiten zu ihrem Schutz. Sie können ihn kostenlos als PDF-Datei herunterladen.


Handbuch - Label-Labyrinth

Wegweiser durch das Label-Labyrinth

Der Wegweiser der Christlichen Initiative Romero (CIR) nimmt die bekanntesten Label aus den Bereichen Lebensmittel und Textilien genauer unter die Lupe. Das Handbuch hilft Ihnen, Ihr eigenes kritisches Urteilsvermögen zu schulen und führt Sie durch das unübersichtliche Label-Labyrinth.

Quick Check: Eine schnelle Orientierung im Label-Labyrinth

Der kostenlose Quick Check versteht sich als Ergänzung zum ausführlichen Handbuch. Er passt in jedes Portemonnaie und gibt Ihnen so beim Einkaufen immer einen schnellen Überblick über die relevanten Siegel und Label im Bereich Lebensmittel und Textilien.


Sei ein Becherheld

In Deutschland werden stündlich 320.000 Coffee to go-Becher verbraucht, pro Jahr sind das fast drei Milliarden Stück. Der Becherheld der Deutschen Umwelthilfe kämpft dagegen an. Machen Sie mit!


„Stop TTIP“ besiegt EU-Kommission vor Gericht
Eine Meldung des Umweltinstitut München

Über 30 Monate verhandelte der Europäische Gerichtshof in Luxemburg über die Klage der Europäischen Bürgerinitiative (EBI) Stop TTIP gegen die EU-Kommission. Jetzt wurde entschieden: Die Ablehnung der EBI durch die Kommission war nicht rechtmäßig.

Stop TTIP ist ein Bündnis von über 500 europäischen Organisationen, die sich zusammengefunden haben, um die Handels- und Investitionsabkommen TTIP und CETA zu stoppen. Als selbstorganisierte Europäische Bürgerinitiative (sEBI) hat sie vom 07. Oktober 2014 bis zum 06. Oktober 2015 Unterschriften gegen TTIP und CETA gesammelt. In einem Jahr haben 3.284.289 Bürger/innen aus Europa die sEBI unterschrieben und damit ein klares Zeichen gegen TTIP und CETA gesetzt.


Glyphosat EBI

Europäische Bürgerinitiative gegen Glyphosat

Laut der Weltgesundheitsorganisation ist Glyphosat „wahrscheinlich krebserregend”. Ende 2017 entscheidet die EU endgültig über das Ackergift. Mit Partnern aus ganz Europa wurde eine Europäische Bürgerinitiative (EBI) gestartet, um ein Verbot zu erreichen. 1,3 Million Europäer/innen haben für ein Glyphosat-Verbot unterzeichnet.

Ursprünglich wollte die EU-Kommission Glyphosat letztes Jahr schon für weitere 15 Jahre zulassen. Allerdings fand sich für diesen Vorschlag keine Mehrheit unter den EU-Staaten. Daraufhin hat die Kommission im Juni 2016 vorgeschlagen, Glyphosat übergangsweise für weitere 18 Monate zuzulassen. Für diesen Vorschlag gab es auch keine Mehrheit — selbst nachdem sich der Vermittlungsausschuss damit beschäftigt hatte. Die EU-Kommission beschloss daraufhin eigenständig eine befristete Verlängerung für 18 Monate.


Deutscher Lokaler Nachhaltigkeitspreis ZeitzeicheN

Unter dem Motto „Mit neuem Mut: Global denken, lokal handeln“ findet der 11. Netzwerk21Kongress am 29. und 30.11.2017 in Göttingen statt. In Workshops und Strategiediskussionen werden Themen wie die Kunst der Vernetzung, kommunales Nachhaltigkeitsmanagement, sozial, faires Handeln vor Ort oder Lebensstilwandel diskutiert. Im Rahmen des Kongresses findet auch die Verleihung des Deutschen Lokalen Nachhaltigkeitspreises ZeitzeicheN statt.


Essen — Grüne Hauptstadt Europas 2017

Das ganze Jahr lang bietet die Grüne Hauptstadt Europas identifikationsstiftende und nachhaltige Veranstaltungen, Foren und Mitmachaktionen.


Code of Survival

Filmtipp

Code of Survival — Die Geschichte vom Ende der Gentechnik
Der neue Kinofilm von Bertram Verhaag

Millionen Tonnen von Monsantos „Roundup“, mit seinem Hauptwirkstoff Glyphosat, werden Jahr für Jahr weltweit auf Felder ausgebracht. Diese Giftwaffe wird jedoch stumpf, denn die Natur bildet resistente Unkräuter, die sich in biblischen Ausmaßen vermehren und nun ein Superwachstum an den Tag legen, das Nutzpflanzen überwuchert und abtötet. Dieser Form der zerstörerischen Landwirtschaft setzt der Film drei nachhaltige Projekte entgegen.


Der Konzernatlas

Konzernatlas — Daten und Fakten über die Agrar- und Lebensmittelindustrie

Die Produktion von Lebensmitteln hat nur in seltenen Fällen etwas mit bäuerlicher Landwirtschaft, mit traditionellem Handwerk und einer intakten Natur zu tun. Sie ist heute weltweit vor allem ein einträgliches Geschäft von wenigen großen Konzernen, die sich die Felder und Märkte untereinander aufteilen. Und der Trend zur Machtkonzentration geht weiter. Übernahmen wie die von Monsanto durch Bayer oder die Aufteilung der Märkte von Kaisers/Tengelmann zwischen Rewe und Edeka sind nur die Spitze eines Eisberges, zu dem eine problematische Marktmacht und großer politischer Einfluss gehören. Außerdem ist die industrielle Landwirtschaft weltweit für gravierende Klima- und Umweltprobleme verantwortlich.

Der Konzernatlas 2017 schaut hinter die Kulissen der Industrie und liefert Fakten, Analysen und Infografiken über die Produktion von Lebensmitteln.
Die Publikation ist ein Kooperationsprojekt von Heinrich-Böll-Stiftung, Rosa-Luxemburg-Stiftung, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland, Oxfam Deutschland, Germanwatch und Le Monde diplomatique und kann als PDF-Datei kostenlos herunterladen werden.


Fahrrad-Jubiläum 2017
Wir haben’s erfunden: Baden-Württemberg feiert 200 Jahre Fahrrad

Im Jahr 2017 feiert eine der brillantesten Erfindungen aus Baden-Württemberg 200-jähriges Jubiläum: Die Laufmaschine, die als Urform des heutigen Fahrrads gilt, wurde vom gebürtigen Karlsruher und Erfinder Karl Drais 1817 in Mannheim entwickelt und zum Patent angemeldet. Heute ist das Fahrrad als modernes und vielseitiges Fortbewegungsmittel die passende Antwort auf viele aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen. Dieses Ereignis will die Landesregierung ressortübergreifend und gemeinsam mit vielen Partnern über mehrere Monate hinweg gebührend feiern.
Auf dieser Seite erhalten Sie aktuelle Informationen zu den Veranstaltungen und Aktionen des Jubiläumsjahres.


Buchtipp - Die Kunst vegan zu kochen

Buchtipp

Axel Meyer
Die Kunst vegan zu kochen

Rezepte für köstliche, einfach zuzubereitende Gerichte für jeden Tag und alle Gelegenheiten von Axel Meyer. Seine Rezepte für Frühstück, Snacks, Suppen, Salate, Hauptgerichte und Desserts sind vollwertig und vitalstoffreich und nur mit besten Bio-Zutaten hergestellt. Auch internationale Gerichte sind dabei, zu denen der Autor auf seinen zahlreichen Reisen inspiriert wurde. Die Kunst liegt für Axel Meyer nicht in der Kompliziertheit, sondern im Bewusstsein für die Qualität der Produkte: Wer darauf achtet, erzielt mit einfachen Zutaten überraschende Ergebnisse, bei denen auch Vegan-Neulinge nichts vermissen.


Critical Mass

Critical Mass (Kritische Masse) ist eine weltweite Bewegung mit dem Ziel, ein anderes Konzept zum motorisierten Individualverkehr aufzuzeigen. Es ist eine Protestform bei der eine Gruppe Fahradfahrer/innen durch die Stadt fährt und sich gelegentlich den Platz auf der Straße nimmt, der ihnen im alltäglichen Verkehr durch jahrelange verfehlte Verkehrs- und Stadtplanung und rücksichtslose Autofahrer verweigert wird.

Weitere Informationen und lokale Critical-Mass-Fahrten:
Critical Mass – It started with a fight …
Critical Mass
Wikipedia – Critical Mass


Plastik in Fisch und Meeresfrüchten

Report: Plastik in Fisch und Meeresfrüchten

Schätzungen zufolge macht Plastik 60 bis 80 Prozent des Mülls im Meer aus. Die Gefahr: Mit Schadstoffen belastete Mikroplastikpartikel werden von Meeresbewohnern verschluckt und landet in der Nahrungskette.
Wissenschaftler haben Plastik in der Nahrungskette längst nachgewiesen: Es findet sich in kleinstem Zooplankton, aber auch in kommerziell genutzten Arten wie Thunfisch, Kabeljau, Makrele sowie Miesmuscheln und Nordseegarnelen. Über unser Abwasser gelangt Mikroplastik, das sich in fester, aber auch flüssiger Form in Kosmetikartikeln versteckt, in die Meere. Wie Verbraucher solche Produkte erkennen und vermeiden können, zeigt die kleine Einkaufshilfe von Greenpeace.
Die Publikation können Sie als PDF-Datei herunterladen.



Green Parenting

Buchtipp

Kate Blincoe
Green Parenting
Wie man Kinder großzieht, die Welt rettet und dabei nicht verrückt wird

Auch mit Kindern ein umweltbewusstes Leben führen, und mit Spaß der Familie und der Natur Gutes tun — wär‘ das nicht toll? Das Buch ist der ideale Ratgeber für alle Eltern, die nach Ideen suchen, um ihre Kinder für „grüne“ Ideen und ein engagiertes Leben nicht nur zu interessieren, sondern zu begeistern.


Gemüseselbsternte

Stellen Sie sich vor: Ein Biolandwirt oder Biogärtner legt für Sie einen fertig bepflanzten Garten an, den Sie im Frühling übernehmen. Jetzt können Sie einen Sommer lang nach Herzenslust selbst gärtnern und vor allem natürlich ernten.
Hier finden Sie weitere Informationen über Selbsternte-Gartenprojekte:
Ökolandbau.de — Gemüseselbsternte

Informationen zur Selbsternte von Bio-Gemüse in Österreich finden Sie hier:
Selbsternte

Auf der Bioverzeichnis.de-Seite Biogarten / Selbsternte-Gärten / Biogärtnereien gibt es Links zu Selbsterntegärten, Gemeinschaftsgärten und Interkulturellen Gärten.

Die Begriffe Bio und Öko

Informationen über die gleichwertigen Begriffe Bio und Öko

✱ Die gleichwertigen Bezeichnungen „Bio“ und „Öko“ sind im Zusammenhang mit Lebensmitteln gesetzlich geschützte Begriffe. Weitere Informationen:
Ökolandbau.de — Woran erkenne ich Biolebensmittel?
Bio Austria — Was ist Bio?
Bio Suisse — Was bedeutet eigentlich Bio?


✱ Die Bezeichnungen „Bio“ und „Öko“ für Kosmetikprodukte sagen nichts über die Herkunft oder Verarbeitung der Rohstoffe aus. Ein gesetzliches Biosiegel für Naturkosmetik gibt es nicht. Mehr Informationen:
Cosmia — Naturkosmetik-Wissen
Ökolandbau.de — Gibt es zertifizierte Naturkosmetik?
Schrot & Korn — Mission: Naturkosmetik
Greenpeace Magazin — Von Natur aus schön


✱ Auch bei Textilien sind Aussagen wie „Bio“ oder „Öko“ nicht geschützt und die Verwendung von Begriffen wie „Green Fashion“ oder „Ökomode“ nicht geregelt.
Weitere Informationen:
Ökolandbau.de — Grüne Mode auf dem Vormarsch
Grüne Mode — Grüne Modefirmen, Siegel und Standards unter der Lupe
Ein Portal der Christlichen Initiative Romero.

Grenpeace-Publikationen zum Herunterladen:
Mode und Konsum: Es reicht!
Textil-Label unter der Detox-Lupe
Der Greenpeace-Einkaufsratgeber für giftfreie Kleidung.


✱ Und die Begriffe Ökostrom oder Grünstrom sind auch nicht gesetzlich geschützt. Auf der Bioverzeichnis.de-Seite Energie / Elektrosmog finden Sie Links mit weiterführenden Informationen rund um die Themen Ökostrom, Erneuerbare Energien, Energiewende und Stromanbieterwechsel.


✱ Nur Zierpflanzen, die aus einer zertifizierten Bio-Gärnerei stammen, dürfen als „Bio-Zierpflanze“ oder „Bio-Blume“ bezeichnet werden. Solche Betriebe haben sich verpflichtet, innerhalb der Vorgaben der EU-Öko-Verordnung oder der noch enger gefassten Richtlinien der Anbauverbände zu produzieren. Mehr Informationen und Bezugsquellen:
Bio-Zierpflanzen — Natürlich schön


✱ Nachhaltigkeitssiegel im Tourismus.
Den Labelführer „Nachhaltigkeit im Tourismus — Wegweiser durch den Labeldschungel“ können Sie sich hier als PDF-Datei herunterladen:
Fair unterwegs — Die Orientierungshilfe im touristischen Labeldschungel

Umweltzeichen für Unterkünfte gibt es viele. Doch kann man dort auch mit ruhigem Öko-Gewissen schlafen? Das Naturkost-Magazin stellt Ihnen einige dieser Siegel vor:
Schrot & Korn — Was grüne Hotels auszeichnet

Erklärungen zu den verschiedenen Umweltzeichen für ökologische Gastgeber bietet das Reisemagazin und Internetportal „Verträglich Reisen“:
Anderswo — Umweltzeichen für den Urlaub
Wofür die unterschiedlichen Ökosiegel im Tourismus stehen.


✱ Siehe auch Bioverzeichnis.de-Seite:
Biolabel / Gütesiegel