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Aktuelle Informationen, Kampagnen, Aufrufe, Buchtipps und Filmtipps

Die Begriffe Bio und Öko

Ganz unten auf dieser Seite erhalten Sie Informationen
über die gleichwertigen Begriffe Bio und Öko.

Aktuelle Informationen, Kampagnen und Aufrufe, Buchtipps und Filmtipps

 


Wir haben es satt! - Demo in Berlin

Aufruf zur Demonstration am 20. Januar 2018
Wir haben es satt! — Der Agrarindustrie die Stirn bieten!
Gemeinsam für eine bäuerlich-ökologischere Landwirtschaft, gesundes Essen, artgerechte Tierhaltung, globale Bauernrechte und Gerechten Welthandel!

Am 20. Januar, zum Auftakt der weltgrößten Agrarmesse „Grüne Woche“, treffen sich Landwirtschaftsminister/innen aus der ganzen Welt in Berlin. Als Gastgeberin der Agrarministerkonferenz steht die Bundesregierung dann im Licht der Weltöffentlichkeit. Der perfekte Moment, um draußen Druck für die globale Agrar- und Ernährungswende und für gerechten Handel zu machen, während drinnen über unser Essen und unsere Landwirtschaft entschieden wird.


Rukwied - Dinosaurier des Jahres 2017
Foto: Dinosaurier des Jahres — NABU/Klemens Karkow

NABU verleiht Bauernpräsident Rukwied den „Dinosaurier des Jahres 2017“
Negativ-Preis für rücksichtslose Blockade einer umweltfreundlicheren Agrarpolitik

Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) hat Joachim Rukwied, Präsident des Deutschen Bauernverbands (DBV), mit dem „Dinosaurier des Jahres 2017“ ausgezeichnet. Der DBV-Chef erhält Deutschlands peinlichsten Umweltpreis für seine rücksichtslose Blockade einer umweltfreundlichen Agrarreform. Der DBV-Präsident streitet die Hauptverantwortung der industriellen Landwirtschaft für das Artensterben ab, verteidigt ein Subventionssystem, das nachweislich zulasten von Natur, Landwirten und Steuerzahlern geht und bekämpft regelmäßig alle Maßnahmen zur Verbesserung der Umweltbilanz der Agrarpolitik. Neben seiner Funktion beim DBV ist Rukwied auch Chef des Landesbauernverbandes Baden-Württemberg und Präsident des europäischen Agrarverbandes COPA.

Mit dem „Dinosaurier des Jahres“, einer 2,6 Kilogramm schweren Nachbildung einer Riesenechse, zeichnet der NABU seit 1993 Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens aus, die sich durch besonders rückschrittliches öffentliches Engagement in Sachen Natur- und Umweltschutz hervorgetan haben.


Fleischatlas 2018

Fleischatlas 2018 — Rezepte für eine bessere Tierhaltung
Daten und Fakten über Tiere als Nahrungsmittel

Kein anderer Sektor trägt so massiv zum Verlust der Artenvielfalt, der Rodung von Wäldern und der Zerstörung unseres Klimas, der Gefährdung unserer Gesundheitssysteme und zum Leid der Tiere bei wie die industrielle Fleischproduktion. Die Folgen sind wissenschaftlich belegt und es ist höchste Zeit zu handeln: Sollen die Ziele der globalen Nachhaltigkeitsagenda 2030 und das Pariser Klimaabkommen erreicht werden, muss die Fleischproduktion grundlegend umgebaut werden.

Die Heinrich-Böll-Stiftung, der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und Le Monde Diplomatique haben den „Fleischatlas 2018“ veröffentlicht. Der nunmehr vierte Fleischatlas enthält zahlreiche Daten, Fakten und Grafiken zu den drängendsten Problemen der industriellen Fleischproduktion und konkrete Lösungsansätze für eine bessere Tierhaltung.

Er steht unter www.bund.net/fleischatlas2018 bzw. www.boell.de/fleischatlas2018 kostenlos zum Download zur Verfügung.


Hörner Kuh Weideschild


WWF — Verlierer des Jahres 2017
Insgesamt verbucht die Internationale Rote Liste der Weltnaturschutzunion IUCN mittlerweile rund 25.800 Tier- und Pflanzenarten als bedroht. Das ist neuer Negativrekord und betrifft fast 30 Prozent aller untersuchten Arten. Klicken Sie sich durch die traurige Liste der Arten, deren Bestand weiter unter Druck geraten ist.

WWF — Gewinner des Jahres 2017
Diese Arten gehören zu den Gewinnern des letzten Jahres. Klicken Sie sich durch die erfreuliche Liste der Arten, deren Bestand sich stabilisiert hat oder sogar wachsen konnte.


Initiative "1000 Gärten - Das Soja-Experiment"

1000 Gärten 2.0 — Das Soja-Experiment: wieder Soja-Gärtner/innen gesucht
Die Bio-Tofu Herstellerfirma Taifun und Uni Hohenheim testen ideale Sojasorten für Anbau in Deutschland

2016 wurde das Forschungsprojekt „1000 Gärten — Das Soja-Experiment“ ins Leben gerufen. Ziel: Kreuzungen identifizieren, die in verschiedenen Regionen Deutschlands wachsen und sich zur Tofuherstellung eignen. Das innovative Konzept kam an. 2.500 Anmeldungen von Gärtnerinnen und Gärtnern gingen ein, zahlreiche aufschlussreiche Daten wurden erhoben. Nun wird die Soja-Initiative wiederholt.


Biogartenmesse — Nachhaltige Gartenkultur und Lebensart
Die Biogartenmessen mit ausschließlich zertifizierten Biogärtnereien

Rathausplatz, Singen (Hohentwiel)
Samstag 24. und Sonntag 25. März 2018

Romantik Hotel Schloss Rettershof, Kelkheim bei Frankfurt
Samstag 31. März und Sonntag 01. April 2018 — Ostern

Schloss Türnich, Kerpen bei Köln
Samstag 21. und Sonntag 22. April 2018

Schifferwall, Hansestadt Lüneburg
Samstag 09. und Sonntag 10. Juni 2018

Orangerie Schloßpark Biebrich, Wiesbaden
Samstag 25. und Sonntag 26. August 2018


Müsliriegel und Fruchtschnitten

Buchtipp

Nileen Marie Schaldach
Müsliriegel und Fruchtschnitten
gesund, köstlich, selbst gemacht

Ob für den kleinen Hunger zwischendurch oder als Energiespender: Müsliriegel und Fruchtschnitten sind gesund, lecker und schnell zubereitet. Mit guten Zutaten wie Superfoods und Trockenfrüchten lässt sich in nur 30 Minuten ein ganzes Blech der leckeren Schnitten und Riegel herstellen, die sich für viele Gelegenheiten eignen: als Energieriegel in der Freizeit, als gesunder Pausensnack für Schule und Kindergarten sowie hübsch verpackt als süßes oder herzhaftes Mitbringsel für Freunde und Familie.


iFixit Reparaturmanifest

iFixit: Das kostenlose Reparaturhandbuch für alles, geschrieben von allen.
iFixit ist eine weltweite Gemeinschaft von Menschen, die sich gegenseitig helfen, Dinge zu reparieren.


50 Wildbienen-Hoteliers gesucht

Wildbienen haben als Bestäuber von Nutz- und Wildpflanzen einen unschätzbaren Wert für unsere Natur. Eine Wildbiene kann die Bestäubungsleistung von bis zu 300 Honigbienen erfüllen! Mittlerweile finden Bienen bereits mehr Nahrung in unseren Städten als auf den Feldern der industrialisierten Landwirtschaft, die z.B. durch Monokultur und „weggespritzte“ Beikräuter regelrecht verarmen. So manche Völker verhungern schlichtweg. Einen reichlich gedeckten Tisch finden Bienen hingegen auf ökologisch bewirtschafteten Flächen.

Das Wildbienen-Projekt Barnhouse Bee Wild will die Ansiedlung und Vermehrung der für die Natur so wichtigen Tierchen fördern. Machen Sie mit: Bewerben Sie sich bis zum 28. Februar 2018 als Wildbienen-Hotelier.


 Atlas unserer Zeit

Buchtipp

Alastair Bonnett
Atlas unserer Zeit
50 Karten eines sich rasant verändernden Planeten

Kann man die weltweite Artenvielfalt, Asteroideneinschläge oder die Verschmutzung der Meere auf einer einzigen Karte darstellen? Wie macht man unsichtbare Phänomene wie Zuckerkonsum, Luftverkehr oder Twitterkontakte sichtbar? Moderne Satelliten und die aktuellsten geografischen Technologien machen es möglich, die Welt neu und unglaublich detailliert zu erforschen sowie die Ergebnisse anschaulich darzustellen. In dieser Hommage an die Entdecker früherer Zeiten werden sowohl ernsthafte Probleme als auch unterhaltsame Themen vorgestellt: So wird deutlich, wo sich durch die Klimaveränderungen Wüsten ausbreiten und Ozeane austrocknen, aber auch, in welchen Ländern Tee oder Kaffee bevorzugt wird und wo unsere Erde bei Nacht am hellsten leuchtet. Jede Karte offenbart einen wichtigen Bestandteil unserer Geschichte, Soziologie und natürlich der Geografie.

Fünfzig doppelseitige Karten zeigen die ganze Welt auf wunderschöne und nie gesehene Weise. Der britische Soziograph Alastair Bonnett begleitet jede Karte mit spannenden Essays, die auch vermitteln, wie sich unser Planet im Laufe der Zeit verändert hat und wie er in der Zukunft aussehen könnte.


Neue Studie belegt: Bio kann einen wichtigen Beitrag zur Welternährung leisten

Eine weltweite Umstellung auf biologischen Landbau kann zu einem umfassend nachhaltigen Ernährungssystem beitragen, wenn sie mit weiteren Massnahmen kombiniert wird. So gilt es etwa, den hohen Konsum tierischer Produkte zu reduzieren, weniger Kraftfutter in der Tierhaltung einzusetzen und Nahrungsmittelabfälle zu vermeiden. Ein solches Ernährungssystem hat positive Auswirkungen auf wichtige Umweltaspekte wie Treibhausgasemissionen, Überdüngung und Pestizidverbrauch — und führt trotz biologischer Bewirtschaftung nicht zu einem höheren Landverbrauch. Dies belegt eine neue Studie des Forschungsinstituts für biologischen Landbau FiBL.


FOODprint — Ich stehe auf Essen ohne Gentechnik

Online-Petition: FOODprint — Ich stehe auf Essen ohne Gentechnik

Die gentechnikfreie Erzeugung von Lebensmitteln in Deutschland und Europa sowie reines Saatgut sind akut in Gefahr. Die so genannte Neue Gentechnik, auch bekannt als Genome Editing, bringt ganz neue, nicht abschätzbare Risiken mit sich — und die Politik hat sich dazu noch nicht klar positioniert. Es gilt, jetzt Position zu beziehen für eine gentechnikfreie Zukunft! Andernfalls kommen enorme Folgen auf uns zu: für unser Saatgut und damit die biologische wie konventionelle Landwirtschaft — und gentechnisch veränderte Kartoffeln landen möglicherweise ganz still und leise über die Hintertür auf unseren Tellern.


Wissenschaftler bestätigen dramatisches Insektensterben
Eine Meldung des NABU — Naturschutzbund Deutschland

Das Wissenschaftsjournal PLOS ONE veröffentlichte die Studie „More than 75 percent decline over 27 years in total flying insect biomass in protected areas“. Diese bestätigt den Insektenschwund in Deutschland. 27 Jahre wurden Schutzgebiete untersucht — die Ergebnisse sind erschreckend: Mehr als 75 Prozent Verlust an Biomasse bei Fluginsekten.


Vegetarische Winterküche

Buchtipp

Paul Ivić
Vegetarische Winterküche

Sternekoch Paul Ivić bringt den Geschmack des Winters auf den Teller und liefert mit seinen persönlichen Winter-Highlights den Beweis, dass die Gemüseküche jederzeit überraschende und außergewöhnliche Rezepte voller Vitamine und Geschmack zu bieten hat. Durch die Kombination unterschiedlicher Aromen und Küchentraditionen wechseln heimische, mediterrane, asiatische und orientalische Einflüsse einander ab. Wärmende Suppen und Eintöpfe, knackige Wintersalate, Fingerfood, süße Kleinigkeiten und Drinks zeigen, wie vielfältig vegetarische und vegane Rezepte sein können.


Die Akte Glyphosat
Buchtipp

Helmut Burtscher-Schaden
Die Akte Glyphosat

Glyphosat ist überall: in Äckern, auf Feldern und in Flüssen. Wir essen es im Brot, trinken es im Bier und tragen es im Körper. Macht aber nichts, beruhigen die Zulassungsbehörden und Hersteller: Der Unkrautvernichter sei bestens untersucht und sicher. Stimmt nicht, widerspricht die WHO und stufte Glyphosat 2015 als „wahrscheinlich krebserregend für den Menschen“ ein. Doch wie konnten die Zulassungsbehörden jahrzehntelang auf Basis derselben Tierstudien „keine Hinweise“ auf eine krebserregende Wirkung erkennen, die laut den Krebsforschern der WHO ausreichende Beweise liefern?

Auf der Suche nach Antworten begibt sich Helmut Burtscher-Schaden auf eine Reise durch die US-amerikanischen Behörden-Archive der 1970er und 80er Jahre und analysiert die verfügbaren Dokumente aus dem gegenwärtigen Europäischen Zulassungsverfahren. Die Details, die er rund um die geheimen Studien der Hersteller ans Licht bringt, eröffnen erschreckende Einblicke in die Verstrickungen zwischen Industrie, privaten Prüfinstituten und Kontrollbehörden. Sie entlarven ein System, das die Hersteller dabei unterstützt, Gefahren und Risiken ihrer Produkte herunterzuspielen.
Letztendlich bleibt die Frage: Wem lassen unsere Regierungen mehr Schutz angedeihen — Konzerninteressen oder unserer Gesundheit?


Glyphosat-Plagiat: Umweltinstitut München reicht Dienstaufsichtsbeschwerde ein

Das Umweltinstitut München hat Dienstaufsichtsbeschwerde gegen den Präsidenten des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) Prof. Dr. Dr. Andreas Hensel eingereicht. Der aktuelle Anlass war ein Gutachten des Plagiatsprüfers Dr. Stefan Weber, das bestätigt, dass das BfR wesentliche Teile seiner Bewertung der Gesundheitsgefahren des Unkrautvernichters direkt aus dem Antrag der Herstellerfirma Monsanto abgeschrieben hat. Das vernichtende Urteil des Gutachters: „Es ist offensichtlich, dass das BfR keine eigenständige Bewertung der zitierten Studien vorgenommen hat.“ Genau das wäre aber Aufgabe des Bundesinstituts gewesen. Das Umweltinstitut fordert, dass die Skandale um das Wiederzulassungsverfahren von Glyphosat lückenlos aufgeklärt werden.


Noch besser leben ohne Plastik

Buchtipp

Nadine Schubert
Noch besser leben ohne Plastik

Plastik macht uns und unsere Umwelt krank. Ohne es zu spüren vergiftet vor allem Mikroplastik unseren Alltag. Ob in Duschgel, Kosmetika oder Putzmitteln — tagtäglich sind wir mit Mikroplastik und weiteren unsichtbaren, gefährlichen Stoffen in Kontakt und verschmutzen unsere Gewässer damit. Es ist Zeit, sich endlich davon zu befreien!
In ihrem neuen Buch (nach „Besser leben ohne Plastik“) zeigt Nadine Schubert, wie Sie insbesondere Mikroplastik vermeiden können und wie Ihr Leben mit leicht umsetzbaren Tipps nach und nach plastikfrei wird.

Plastic is a killer — Besser leben ohne Plastik
Hier bloggt Frau Schubert über ihren (bisher recht gut gelungenen) Versuch, ohne Plastik im Haushalt auszukommen.


Autokauf im Abgasskandal
VCD Auto-Umweltliste 2017/2018

Fakten und Tipps für Verbraucher

Seit 1989 nehmen die Autoexpertinnen und –experten des Verkehrsclub Deutschland (VCD) aktuelle Pkw-Modelle unter die Lupe. Die Auto-Umweltliste 2017/2018 gibt mitten im Abgasskandal potenziellen Autokäuferinnen und Käufern die nötige Orientierung. Der VCD empfiehlt ihnen zukunftssichere Autos, die unsere Umwelt wenig belasten. Dafür hat er bei den Herstellern Angaben zum realistischen Verbrauch und CO2-Ausstoß ihrer Pkw abgefragt und die Daten mit unabhängigen Messungen abgeglichen. Das Ergebnis ist eine Positiv-Liste mit 34 Modellen, die nicht nur im Labor, sondern auch auf der Straße vergleichsweise wenig CO2 ausstoßen und die auch noch in einigen Jahren in jeder Umweltzone fahren dürfen.



Buchtipp

Lea Green
Green Love

Köstliche vegane Rezepte, für Spaß beim Kochen und Genuss jeden Tag

Das Kochbuch für eine moderne, köstliche und gesunde Pflanzenküche. Mit über 100 Rezepten nimmt Foodbloggerin und Kochprofi Lea Green ihre Leser mit auf eine spannende Entdeckungsreise in die Welt der pflanzlichen Ernährung. Sie zeigt, wie veganes Essen im Alltag wirklich funktioniert.

Das Kochbuch beinhaltet Rezepte für tolle Frühstücksideen, geniale Snacks, herrliche Dips und Aufstriche, wunderbare Bowls, leckere Alltagsklassiker, aromatische Suppen und traumhafte Süßspeisen. Leser tauchen hier in die ganze Bandbreite und Vielfalt der veganen Ernährung ein. Green Love zeigt in schönster Weise, wie eine gesunde abwechslungsreiche und vollwertige vegane Ernährung das Leben in jeder Hinsicht bereichert.

Auf ihrem Blog Veggies — vegan with love finden Sie viele vegane Rezepte, Inspirationen und Kochtipps.


The Human Cost of Agrotoxins — El Costo Humano de los Agrotóxicos

Buchtipp

Pablo E. Piovano
El Costo Humano de los Agrotóxicos

The Human Cost of Agrotoxins

1996 genehmigte die argentinische Regierung den Anbau transgener Sojabohnen und den Einsatz von Glyphosat-Herbiziden auf genetisch modifizierten Nutzpflanzen, wobei sie sich ausschließlich auf Studien der Firma Monsanto verließ. Nach fast zwei Jahrzehnten, in denen ein Drittel der Landesbevölkerung direkt oder indirekt von Glyphosat-Spritzmitteln betroffen war, ist Argentinien zu einer Feldstudie für Giftkatastrophen geworden. Hunderte wissenschaftlicher Studien und medizinischer Untersuchungen bestätigen die tödlichen Wirkungen des Unkrautvernichtungsmittels: Die Krebsrate bei Kindern hat sich verdreifacht, die Häufigkeit von Fehlgeburten und Geburtsschäden mit ungeklärter Ursache ist dramatisch angestiegen. Atemwegs- und Hautkrankheiten, geistige Behinderungen sind nur einige der nachgewiesenen gesundheitlichen Auswirkungen auf die Menschen, die im Bereich der Spritzmittel leben. Trotz dieser unbequemen Wahrheit hat es bisher keinerlei systematische Information von offizieller Seite gegeben.

Der Bildband des Fotojournalisten Pablo Ernesto Piovano dokumentiert die Folgen von 20 Jahren des wahllosen Einsatzes von Agrarchemikalien im ländlichen Nordosten Argentiniens und dessen katastrophale Auswirkungen auf die Menschen und ihre Umwelt.


Rettet die Vögel!
Eine Mitmach-Aktion des Umweltinstitut München

Die Bestände der in Deutschland lebenden Feld-Vögel nehmen dramatisch ab. Einer der Hauptgründe dafür ist der massive Einsatz von Insektiziden und Unkrautvernichtern in der industriellen Landwirtschaft, die Vögeln die Nahrungsgrundlage nehmen. Außerdem fehlt es an Hecken, Sträuchern und naturbelassenen Flächen in der Landschaft, die Vögeln und anderen Tieren Nahrung und Rückzugsräume bieten. Fordern Sie jetzt die Bundesregierung zum Handeln auf!


Stoppt die Gülle-Verschmutzung — Schützt unser Wasser!
Eine Petition an die Bundesregierung und die Europäische Kommission

Jedes Jahr wird in Deutschland viel mehr Gülle auf den Feldern ausgebracht als Pflanzen und Böden aufnehmen können. Die großindustrielle Agrarwirtschaft ist eine Gefahr für unsere wichtigste Lebensgrundlage: das Wasser. In zahlreichen Gebieten Deutschlands sind die Böden bereits jetzt durch Überdüngung erheblich belastet und das Grundwasser gefährdet. Wesentliche Ursache hierfür ist die Massentierhaltung: Es wird weitaus mehr Dünger produziert, als auf dem vorhandenen Land aufgebracht werden kann.

Eine Koalition aus Wasserverbänden, Umweltorganisationen und der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di wollen die Nitrat-Verschmutzung der Böden und Gewässer stoppen. Sie setzten sich für nachhaltigen Gewässerschutz und eine gewässer- und umweltverträgliche Landwirtschaft ein. Helfen auch Sie, die Nitrat-Verschmutzung unserer Böden und Gewässer zu stoppen! Unterschreiben Sie die Petition für eine Verschärfung des Düngerechts sowie eine Kehrtwende in der Agrarpolitik.


Einfach öko

Buchtipp

Marcus Franken, Monika Götze
Einfach öko

Besser leben, nachhaltig wohnen — 200 Tipps, die wirklich was bringen

Eine Wohnungseinrichtung aus gesunden Materialien, sparsame Elektrogeräte, weniger Müll, Bettwäsche aus fair gehandelter Baumwolle oder Kosmetika ohne Schadstoffe — wer möchte das nicht? Aber wo anfangen auf dem Weg zu einem nachhaltigen Lifestyle? Muss man gleich sein ganzes Leben umkrempeln, oder gibt es einfache Tipps und Tricks, die richtig was bringen und dabei auch noch Spaß machen? Marcus Franken und Monika Götze haben Wohnen, Leben und Einkaufen unter die Lupe genommen, ökologische Fußabdrücke bestimmt, Einsparpotenziale errechnet — und aus den dabei gewonnenen Erkenntnissen konkrete, leicht umsetzbare Tipps formuliert.


Meeresatlas 2017

Meeresatlas — Daten und Fakten über unseren Umgang mit dem Ozean

Ozeane bedecken mehr als zwei Drittel unseres Planeten. Sie sind reich an Ressourcen, bieten den Menschen Nahrung, Energie und Mineralien. Sie sind wichtige Transportwege und zentral für die Stabilität unseres Klimas und Wetters. Doch die Zukunft dieser einzigartigen Ökosysteme ist durch Überfischung, Verlust der Artenvielfalt und Meeresverschmutzung gefährdet. Der Meeresatlas bietet in zahlreichen Infografiken und Textbeiträgen einen aktuellen Einblick in den Zustand und die Gefährdung der Meere, von denen wir leben. Er möchte auch die Bedeutung dieser Ökosysteme aufzeigen und eine breite­re gesellschaftliche und politische Diskussion anregen über die Möglichkeiten zu ihrem Schutz. Sie können ihn kostenlos als PDF-Datei herunterladen.


Handbuch - Label-Labyrinth

Wegweiser durch das Label-Labyrinth

Der Wegweiser der Christlichen Initiative Romero (CIR) nimmt die bekanntesten Label aus den Bereichen Lebensmittel und Textilien genauer unter die Lupe. Das Handbuch hilft Ihnen, Ihr eigenes kritisches Urteilsvermögen zu schulen und führt Sie durch das unübersichtliche Label-Labyrinth.

Quick Check: Eine schnelle Orientierung im Label-Labyrinth

Der kostenlose Quick Check versteht sich als Ergänzung zum ausführlichen Handbuch. Er passt in jedes Portemonnaie und gibt Ihnen so beim Einkaufen immer einen schnellen Überblick über die relevanten Siegel und Label im Bereich Lebensmittel und Textilien.


Sei ein Becherheld

In Deutschland werden stündlich 320.000 Coffee to go-Becher verbraucht, pro Jahr sind das fast drei Milliarden Stück. Der Becherheld der Deutschen Umwelthilfe kämpft dagegen an. Machen Sie mit!


Code of Survival

Filmtipp

Code of Survival — Die Geschichte vom Ende der Gentechnik
Der neue Kinofilm von Bertram Verhaag

Millionen Tonnen von Monsantos „Roundup“, mit seinem Hauptwirkstoff Glyphosat, werden Jahr für Jahr weltweit auf Felder ausgebracht. Diese Giftwaffe wird jedoch stumpf, denn die Natur bildet resistente Unkräuter, die sich in biblischen Ausmaßen vermehren und nun ein Superwachstum an den Tag legen, das Nutzpflanzen überwuchert und abtötet. Dieser Form der zerstörerischen Landwirtschaft setzt der Film drei nachhaltige Projekte entgegen.


Der Konzernatlas

Konzernatlas — Daten und Fakten über die Agrar- und Lebensmittelindustrie

Die Produktion von Lebensmitteln hat nur in seltenen Fällen etwas mit bäuerlicher Landwirtschaft, mit traditionellem Handwerk und einer intakten Natur zu tun. Sie ist heute weltweit vor allem ein einträgliches Geschäft von wenigen großen Konzernen, die sich die Felder und Märkte untereinander aufteilen. Und der Trend zur Machtkonzentration geht weiter. Übernahmen wie die von Monsanto durch Bayer oder die Aufteilung der Märkte von Kaisers/Tengelmann zwischen Rewe und Edeka sind nur die Spitze eines Eisberges, zu dem eine problematische Marktmacht und großer politischer Einfluss gehören. Außerdem ist die industrielle Landwirtschaft weltweit für gravierende Klima- und Umweltprobleme verantwortlich.

Der Konzernatlas 2017 schaut hinter die Kulissen der Industrie und liefert Fakten, Analysen und Infografiken über die Produktion von Lebensmitteln. Die Publikation ist ein Kooperationsprojekt von Heinrich-Böll-Stiftung, Rosa-Luxemburg-Stiftung, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland, Oxfam Deutschland, Germanwatch und Le Monde diplomatique und kann als PDF-Datei kostenlos herunterladen werden.


Buchtipp - Die Kunst vegan zu kochen

Buchtipp

Axel Meyer
Die Kunst vegan zu kochen

Rezepte für köstliche, einfach zuzubereitende Gerichte für jeden Tag und alle Gelegenheiten von Axel Meyer. Seine Rezepte für Frühstück, Snacks, Suppen, Salate, Hauptgerichte und Desserts sind vollwertig und vitalstoffreich und nur mit besten Bio-Zutaten hergestellt. Auch internationale Gerichte sind dabei, zu denen der Autor auf seinen zahlreichen Reisen inspiriert wurde. Die Kunst liegt für Axel Meyer nicht in der Kompliziertheit, sondern im Bewusstsein für die Qualität der Produkte: Wer darauf achtet, erzielt mit einfachen Zutaten überraschende Ergebnisse, bei denen auch Vegan-Neulinge nichts vermissen.


Critical Mass

Critical Mass (Kritische Masse) ist eine weltweite Bewegung mit dem Ziel, ein anderes Konzept zum motorisierten Individualverkehr aufzuzeigen. Es ist eine Protestform bei der eine Gruppe Fahradfahrer/innen durch die Stadt fährt und sich gelegentlich den Platz auf der Straße nimmt, der ihnen im alltäglichen Verkehr durch jahrelange verfehlte Verkehrs- und Stadtplanung und rücksichtslose Autofahrer verweigert wird.

Weitere Informationen und lokale Critical-Mass-Fahrten:
Critical Mass – It started with a fight …
Critical Mass

Wikipedia – Critical Mass


Plastik in Fisch und Meeresfrüchten Report: Plastik in Fisch und Meeresfrüchten

Schätzungen zufolge macht Plastik 60 bis 80 Prozent des Mülls im Meer aus. Die Gefahr: Mit Schadstoffen belastete Mikroplastikpartikel werden von Meeresbewohnern verschluckt und landet in der Nahrungskette. Wissenschaftler haben Plastik in der Nahrungskette längst nachgewiesen: Es findet sich in kleinstem Zooplankton, aber auch in kommerziell genutzten Arten wie Thunfisch, Kabeljau, Makrele sowie Miesmuscheln und Nordseegarnelen. Über unser Abwasser gelangt Mikroplastik, das sich in fester, aber auch flüssiger Form in Kosmetikartikeln versteckt, in die Meere. Wie Verbraucher solche Produkte erkennen und vermeiden können, zeigt die kleine Einkaufshilfe von Greenpeace. Die Publikation können Sie als PDF-Datei herunterladen.



Green Parenting

Buchtipp

Kate Blincoe
Green Parenting

Wie man Kinder großzieht, die Welt rettet und dabei nicht verrückt wird

Auch mit Kindern ein umweltbewusstes Leben führen, und mit Spaß der Familie und der Natur Gutes tun — wär‘ das nicht toll? Das Buch ist der ideale Ratgeber für alle Eltern, die nach Ideen suchen, um ihre Kinder für „grüne“ Ideen und ein engagiertes Leben nicht nur zu interessieren, sondern zu begeistern.


Gemüseselbsternte

Stellen Sie sich vor: Ein Biolandwirt oder Biogärtner legt für Sie einen fertig bepflanzten Garten an, den Sie im Frühling übernehmen. Jetzt können Sie einen Sommer lang nach Herzenslust selbst gärtnern und vor allem natürlich ernten.

Hier finden Sie weitere Informationen über Selbsternte-Gartenprojekte:
Ökolandbau.de — Gemüseselbsternte

Informationen zur Selbsternte von Bio-Gemüse in Österreich finden Sie hier: Selbsternte

Auf der Bioverzeichnis.de-Seite Biogarten / Selbsternte-Gärten / Biogärtnereien gibt es Links zu Selbsterntegärten, Gemeinschaftsgärten und Interkulturellen Gärten.

Die Begriffe Bio und Öko

Informationen über die gleichwertigen Begriffe Bio und Öko

✱ Die gleichwertigen Bezeichnungen „Bio“ und „Öko“ sind im Zusammenhang mit Lebensmitteln gesetzlich geschützte Begriffe. Weitere Informationen:
Ökolandbau.de — Woran erkenne ich Biolebensmittel?
Bio Austria — Was ist Bio?

Bio Suisse — Was bedeutet eigentlich Bio?


✱ Die Bezeichnungen „Bio“ und „Öko“ für Kosmetikprodukte sagen nichts über die Herkunft oder Verarbeitung der Rohstoffe aus. Ein gesetzliches Biosiegel für Naturkosmetik gibt es nicht. Mehr Informationen:
Cosmia — Naturkosmetik-Wissen

Ökolandbau.de — Gibt es zertifizierte Naturkosmetik?

Schrot & Korn — Mission: Naturkosmetik

Greenpeace Magazin — Von Natur aus schön


✱ Auch bei Textilien sind Aussagen wie „Bio“ oder „Öko“ nicht geschützt und die Verwendung von Begriffen wie „Green Fashion“ oder „Ökomode“ nicht geregelt. Weitere Informationen:
Ökolandbau.de — Grüne Mode auf dem Vormarsch
Grüne Mode — Grüne Modefirmen, Siegel und Standards unter der Lupe

Ein Portal der Christlichen Initiative Romero.

Grenpeace-Publikationen zum Herunterladen:
Mode und Konsum: Es reicht!

Textil-Label unter der Detox-Lupe

Der Greenpeace-Einkaufsratgeber für giftfreie Kleidung.


✱ Und die Begriffe Ökostrom oder Grünstrom sind auch nicht gesetzlich geschützt.
Auf der Bioverzeichnis.de-Seite Energie / Elektrosmog finden Sie Links mit weiterführenden Informationen rund um die Themen Ökostrom, Erneuerbare Energien, Energiewende und Stromanbieterwechsel.


✱ Nur Zierpflanzen, die aus einer zertifizierten Bio-Gärnerei stammen, dürfen als „Bio-Zierpflanze“ oder „Bio-Blume“ bezeichnet werden. Solche Betriebe haben sich verpflichtet, innerhalb der Vorgaben der EU-Öko-Verordnung oder der noch enger gefassten Richtlinien der Anbauverbände zu produzieren. Mehr Informationen und Bezugsquellen:
Bio-Zierpflanzen — Natürlich schön


✱ Nachhaltigkeitssiegel im Tourismus.
Den Labelführer „Nachhaltigkeit im Tourismus — Wegweiser durch den Labeldschungel“ können Sie sich hier als PDF-Datei herunterladen:
Fair unterwegs — Die Orientierungshilfe im touristischen Labeldschungel

Umweltzeichen für Unterkünfte gibt es viele. Doch kann man dort auch mit ruhigem Öko-Gewissen schlafen? Das Naturkost-Magazin stellt Ihnen einige dieser Siegel vor:
Schrot & Korn — Was grüne Hotels auszeichnet

Erklärungen zu den verschiedenen Umweltzeichen für ökologische Gastgeber bietet das Reisemagazin und Internetportal „Verträglich Reisen“:
Anderswo — Umweltzeichen für den Urlaub

Wofür die unterschiedlichen Ökosiegel im Tourismus stehen.


✱ Siehe auch Bioverzeichnis.de-Seite: Biolabel / Gütesiegel